Vom Reden und Hören!

Meiner Beobachtung nach ist es in den seltensten Fällen so, dass ein Gespräch nach klar definierten, alle Beteiligte zufriedenstellende Parameter abläuft. Nur mit wenigen Menschen gelingt ein Dialog nach folgendem Muster: Fragen, zuhören, abwarten, nachfragen, fertig erzählen lassen und dann vielleicht selbst vorsichtig die eigene Position dazu verkünden – aber nur, wenn das gewollt ist. Was ich stattdessen immer wieder erlebe ist: Fragen, aufs Stichwort warten und dann die eigene Geschichte zum Besten geben. In uns steckt ein unbändiger Drang, die eigenen Gedanken loszuwerden. Beim Punkt „zuhören“ wird es für viele schwer. Auch für mich!

Das Problem ist: Das Erzählen von Geschichten macht noch kein Gespräch. Ohne Zuhören geht’s nicht.

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