Luft und Wind

Es stürmt in ganz Deutschland, auch bei uns. Heute auf dem Weg zum Bäcker und zur Post kam der Wind sowohl hin als auch zurück von vorn – und noch dazu in Böen. Ich war nicht lange unterwegs, der Gegenwind störte mich nicht wirklich. Aber: Je nachdem, wie mein Gesicht im Wind „stand“, blieb mir zeitweise fast die Luft weg.

Ich gehe davon aus, dass sich die vorhandene Luftmenge nicht vermehrt oder verringert. Wind beschleunigt nur das, was da ist. Wenn kein Wind weht, steht die Luft still – atmen ist einfach und selbstverständlich. Rückenwind ist angenehm und willkommen; Gegenwind strengt an und stört uns – wir geraten außer Puste. Wie sehr wir die (stille) Luft brauchen, merken wir erst, wenn der Wind heftig und von überall kommt – und uns den Atem nimmt.

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