Es ist weitaus komplizierter geworden, Kaffee zu kochen. Wer von `richtig guter Kaffee´ spricht, meint in der Regel nicht mehr den von Oma: Stattdessen kommen super teure Maschinen zum Einsatz, die Bohnen mahlen und mit Hochdruck heißen Wasserdampf durch das Pulver jagen. Oder so.
Mein alter Freund aus Schulzeiten verwendet für seinen Kaffee einen Espressokocher für den Herd; die Milch dazu schäumt er händisch auf. Wenn wir uns einmal im Jahr treffen, freue ich mich über leckeren Cappuccino und über seine Geduld bei der Zubereitung.
Zu Hause benutzen wir eine einfache Filtermaschine. Die erste Tasse am Morgen ist die beste. Sie schmeckt hervorragend – vielleicht wegen der Kaffeesahne? Ich bin wohl ein Kaffee-Banause.