„… wie schön, mal wieder deine Stimme zu hören“, schreibt mir eine Freundin in einer kurzen digitalen Nachricht. Ich stutze, denn ich hatte sie nicht angerufen, sondern ihr einen Brief geschickt. Sie wählt ihre Worte mit Bedacht, das weiß ich. Insofern lese ich ihre Formulierung mit großer Freude: In dem, wie ich ihr geschrieben habe, was ich ihr geschrieben habe, konnte sie meine Stimme hören. Dafür bin ich dankbar und fühle mich motiviert, meinem liebsten Hobby weiter nachzugehen.
Die vergangenen Monate waren derart angefüllt mit allem Möglichen, dass ich nur sehr selten Stift und Papier zur Hand nahm. Das muss sich ändern. Denn persönliche Briefe sind tatsächlich bestens geeignet, „etwas von sich hören zu lassen“.

