Akzeptanz statt Arroganz

Ich würde das anders machen, denke ich manchmal – entweder zu Recht oder aus Arroganz: wahrscheinlich von jedem etwas. Das liegt auch daran, dass ich mich zu selten bemühe, verstehen zu wollen. Warum sagt oder tut der andere, was er sagt oder tut? Welche Prägung und Erfahrung bringt derjenige mit und durch welche Brille sieht er deswegen die Welt? Dabei würde ein wenig Perspektivwechsel den Wind der Missbilligung aus meinem Denken nehmen.

Aber es ist schwer, dem anderen dasselbe Recht zuzugestehen wie mir selbst: dass er es sich nicht leicht macht mit seiner Sicht der Dinge und diese ebenso legitim ist wie meine eigene. Bekanntermaßen führen viele Wege nach Rom. Alle als gleichermaßen berechtigt nebeneinander stehen zu lassen – ist nicht so einfach.